
Der Begriff Skulptur kommt vom lateinischen Wort scultum, das gemeißelt heißt und wird für dreidimenionale Gestaltungen verwendet, die in einem subtraktiven Verfahren entstanden sind.
Bildhauerisch arbeite ich überwiegend in Stein, teilweise auch in Holz. Oft ist es das Material selbst, das mich zu einer Skulptur anregt, wenn ich Schicht um Schicht abtrage, um die Form heraus zu holen. Die Skulptur entwickelt sich dabei im bildhauerischen Dialog mit dem Material.
Bei manchen Arbeiten ist der Weg anders, dann habe ich eine Idee zu einer Skulptur, kläre die Form an einem Tonmodell und suche mir das passende Stück Material aus. Auch hier ist es der bildhauerische Dialog mit dem Stein oder Holz, der zur entgültigen Form führt.
Der Begriff Plastik kommt vom griechischen Wort plastos, das geformt heißt und wird für die aufgebaute, zusammengefügte dreidimensionale Gestaltung verwendet. Daneben ist Plastik ein Oberbegriff für die zwischen Malerei und Architektur stehende Kunstgattung, die nicht nur sichtbare, sondern zugleich greifbare Gebilde schafft. Es sind Formen, die in einer bestimmten wechselhaften Beziehung zum umgebenden Raum stehen, die "raumverdrängend" oder "raumaufnehmend" sein können.
In meiner plasischen Arbeit verwende ich Ton für Studien und Modelle. Aus Gips in Verbindung mit Draht schaffe ich größere Plastiken.